GelnÀgel selber machen

GelnÀgel selber machen

Was ist Gel ĂŒberhaupt, wie mache ich mir selber GelnĂ€gel und was ist der Unterschied zum Shellac? Darum soll es in diesem Blogartikel gehen, bleib dran!

Gel - die Vorteile ✅

Eine Gel ManikĂŒre in ihren Designs deutlich flexibler als Shellac. Vorallem der Dauerbrenner "French" funktioniert am besten mit einer Gel ManikĂŒre. Die genauen Vorteile sehen wie folgt aus:

Gel - die Nachteile ❌

NatĂŒrlich sind diese Möglichkeiten nicht ganz einfach. Aus diesem Grund, hat die Gel ManikĂŒre den großen Nachteil:

  • Nur fĂŒr Fortgeschrittene: Die klare Empfehlung fĂŒr blutige AnfĂ€ngerinnen, geht definitiv in Richtung Shellac. Bist du bereits erfahren im Nagelhandwerk (du musst kein Profi sein) dann ist Gel die nĂ€chste richtige Stufe fĂŒr dich in der du dich ausprobieren und verwirklichen kannst.

Shellac oder Gel? Eine detaillierte Analyse des Unterschieds

Konntest du dir im oberen Bereich einen kurzen Überblick ĂŒber die Vor- und Nachteile beider ManikĂŒre Optionen verschaffen, haben wir hier nochmal detailliert die entsprechenden Varianten miteinander und den Unterschied Shellac und Gel unterschiedlichen Kategorien verglichen. Unterschied Shellac und Gel

Haltbarkeit bzw. StÀrke 

Geht es um die Unterschiede zwischen Gel und Shellac, dann unterscheiden diese sich vor allem in der StabilitĂ€t. Dabei sollte auch bedacht werden, dass allein Gel in verschiedenen Formen erhĂ€ltlich ist. Hierbei muss ausprobiert werden welches Gel am besten zu einem selbst passt. In jedem Fall ist das Gel jedoch stĂ€rker als Shellac, da das Gel dicker auf die eigenen NĂ€gel aufgetragen wird. Dadurch dass Shellac nicht zu dick auf die NĂ€gel aufgetragen wird, wirkt dies jedoch viel natĂŒrlich, was ein Vorteil ist. Bei einigen hĂ€lt dies jedoch auch bis zu 4 Wochen. Wenn du jedoch unter brĂŒchigen und dĂŒnnen NĂ€geln leidest, und Shellac bei dir nicht lange hĂ€lt, dann solltest du dich fĂŒr eine Gel-ManikĂŒre entscheiden.

Farbe und Form

Geht es um die Farben, dann stehen dir sowohl bei der Gel-ManikĂŒre als auch bei der Shellac-ManikĂŒre sehr viele unterschiedliche Farben zur Auswahl. Bei beiden Varianten musst du dir absolut keine Sorgen machen, das die richtige Farbe fĂŒr dich nicht dabei bist, denn hier ist bis jetzt jeder fĂŒndig geworden. 

Geht es um die Form der NĂ€gel, dann kann man hier jedoch einige Unterschiede feststellen. Möchtest du zum Beispiel deine eigenen NĂ€gel verlĂ€ngern, dann empfiehlt sich eine Gel-ManikĂŒre sehr gut. Du kannst hierbei sehr lange NĂ€gel tragen. Ebenfalls, wenn du spitze NĂ€gel bevorzugst, solltest du die Methode mit dem Gel bevorzugen. Der Grund dafĂŒr ist, dass das Geld hĂ€rter und stĂ€rker ist und dadurch nicht so schnell abbricht. Möchtest du hingegen, deine natĂŒrliche Form behalten, dann bietet sich in diesem Fall wiederum Shellac bestens an.

Die Entfernung:

Sowohl Gel als auch Shellac kannst du mit einer Nagelfeile oder einem FrĂ€ser entfernen. Beide Varianten dauern jedoch beim Gel lĂ€nger. Der absolute Vorteil am Shellac ist jedoch, dass du diesen auch bloß mit einem acetonhaltigen Nagellackentferner, Wattepads und ein wenig Alufolie entfernen kannst. 

Wenn du jetzt fĂŒr dich entschieden hast, das Gel das Richtig ist, dann habe ich hier eine perfekte Anleitung fĂŒr dich. 

Die perfekte Schritt fĂŒr Schritt Anleitung

  1. Naturnagelvorbereitung

    Die Naturnagelvorbereitung ist das A & O, wenn du lange schöne NĂ€gel haben möchtest. Und ich sage dir, wenn du daran stundenlang sitzt, wirst du dir wĂŒnschen, dass das Ergebnis auch lange hĂ€lt 😀
    HierfĂŒr wĂ€schst du als erstes deine HĂ€nde, trocknest sie ordentlich ab und verwendest anschließend Desinfektionsmittel. Warte, bis deine HĂ€nde wieder vollstĂ€ndig trocken geworden sind. 
    Anschließend greifst du zu einem Cuticle Pro Pusher und schiebst deine Nagelhaut vorsichtig nach hinten. Dann nimmst du dir eine Feile mit einer 180-er Körnung und befeilst damit minimal und ohne Druck deine Nagelplatte, sodass wir hiermit das ĂŒberschĂŒssige Fett auf dem Nagel entfernen. Die Körnung sagt aus, wie grob oder fein eine Feile ist. Feine Feilen werden eher fĂŒr den Nagel verwendet als grobe Feilen. Letzteres wird fĂŒr Gel oder Acryl verwendet. Sollten deine NĂ€gel sehr lang sein, empfiehlt es sich diese an dieser Stelle zu kĂŒrzen, jedoch nur so, dass du auch noch eine AuflageflĂ€che fĂŒr den Tip ĂŒbrig hast. Ich greife danach immer gerne zu einem Cleaner und reinige den Nagel frei vom Feilstaub.

  2. Tip anbringen

    Lege dir am besten schon mal alle deine 10 Tips zurecht. Der Tip sollte nie kleiner als dein Nagel sein. Wenn er zu groß ist, dann feile ihn lieber an den Seiten etwas zurecht, damit er schließlich perfekt auf deinen Nagel passt. 
    Gebe dann etwas vom Tipkleber auf die Mitte der AuflageflĂ€che vom Tip und drĂŒcke diesen vorne auf deine Nagelspitze, bis sich der Kleber auch in die RĂ€nder verteilt (falls dies nicht geschieht, musst du etwas mehr Kleber verwenden). Solltest du dich verklebt haben, feile den Tips einfach runter (niemals einfach abreißen). KĂŒrze den Tip mit einem Nail Cutter. Lasse hier gerne noch etwas Puffer, weil du spĂ€ter sowieso noch etwas abfeilen wirst. Befeile nun den Tip von oben so an, dass er quasi eins mit deinem Naturnagel wird und du keine unterschiedlichen Ebenen mehr auf dem Nagel siehst. Nur den Tip anrauen, nicht deinen Naturnagel. Wenn du möchtest, kannst du nun auf deinen Naturnagel Primer auftragen. 

  3. Make-Up Gel auftragen

    Beim Make-Up Gel solltest du drauf achten, dass es auch zum Aufbau gedacht ist. Manche Make-Up Gele sind eher dafĂŒr geeignet, sie auf ein Aufbaugel aufzutragen, weil sie alleine nicht so dick wie ein Aufbau aufgetragen werden können (Ă€hnliche ErklĂ€rung wie beim Farbgel). Wenn du jedoch ein Make-Up Gel gefunden hast, welches als Aufbaugel verwendet werden kann, kannst du dieses nun in diesem Step auftragen. Trage hierfĂŒr eine kleine Gelkugel auf deinen Pinsel auf und gebe diese auf das hintere Drittel deines Nagels. Verteile das Gel in schwebenden Bewegungen auf dem Nagel. Lasse dabei niemals die Nagelspitze aus und beachte, dass der höchste Punkt im hinteren Drittel, wo du die Gelkugel abgelegt hast, bleiben soll. HĂ€rte das Gel in der Lampe aus, entferne anschließend die Schwitzschicht und befeile den Aufbau erneut mit derselben Feile der Naturnagelvorbereitung, so dass du das Gel zu einer ebenen FlĂ€che befeilst. 
  4. Versiegelung auftragen

    Zu guter Letzt versiegelst du das Ganze mit einem Versiegler deiner Wahl. Es gibt welche mit und ohne Schwitzschicht. Du darfst nach dem AushÀrten des Versieglers nicht mehr nachfeilen. Es gibt einige, die dies trotzdem tun. Ich bin jedoch der Meinung, dass man hierdurch die Versiegelung wieder öffnet und sich somit die Haltbarkeit reduziert. 

Fazit:

Am Ende des Tages ist es natĂŒrlich einem selbst ĂŒberlassen, ob man sich fĂŒr Gel oder Shellac entscheidet. Da spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Beides hat seine Vor- und Nachteile und vor allem ist beides schön!  

Über die Autorin

Autor

Aiki, GrĂŒnderin von Nailoona

Das bin ich. Aiki 26 Jahre alt, GrĂŒnderin von Nailoona und Nageldesign Expertin. Seit nun 10 Jahren habe ich die Kunst des Nageldesigns studiert und das Wissen in 2 Bestsellern, Nageldesign Online Ausbildungen und Magazin BeitrĂ€gen in der Nailoona Academy verfasst. 

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